Tax Solutions
Betriebsaufspaltung auflösen, Nachfolge aufbauen
Vier Steuerberater, vier verschiedene Antworten. Am Ende stand nicht nur die Auflösung der Betriebsaufspaltung, sondern eine Familienholding für die Nachfolge und eine Investmentstrategie dazu. Möglich war das nur, weil wir die Projektleitung übernommen haben.
Ausgangslage
Die Mandantin wollte ihre Betriebsaufspaltung auflösen. Das ist keine Routine, sondern eine Gestaltung, bei der Fehler teuer werden und sich später kaum korrigieren lassen.
Ihr langjähriger Steuerberater kalkulierte dafür 24 bis 32 Stunden zu 185 Euro. Das Problem war nicht der Preis. Das Problem war, dass er auf Land- und Forstwirtschaft spezialisiert ist. Für diese Gestaltung war er der falsche Ansprechpartner, und ein hoher Stundenaufwand bei fehlender Spezialisierung ist kein Qualitätsmerkmal, sondern ein Risiko.
Die Mandantin hat daraufhin drei weitere Steuerberater gefragt. Jeder sagte ihr etwas anderes.
Damit stand sie vor der eigentlichen Schwierigkeit. Nicht die Betriebsaufspaltung war das Problem, sondern die fehlende Sicherheit: Welcher Weg ist der richtige, und wer kann das überhaupt beurteilen? Wer selbst kein Steuerrecht kann, kann vier widersprüchliche Auskünfte nicht gewichten.
Hinter der Frage stand außerdem eine größere: Was passiert langfristig mit dem Vermögen und mit dem Betrieb? Die Auflösung der Betriebsaufspaltung war der Anlass. Die Nachfolge war das eigentliche Thema.
Was wir geprüft haben
Zuerst, welche Anforderungen die Auflösung einer Betriebsaufspaltung an die Beratung wirklich stellt. Daraus ergab sich, warum die vier Auskünfte so weit auseinanderlagen: Es geht um Gestaltung und Umstrukturierung, ein eigenes Fachgebiet innerhalb des Steuerrechts.
Danach die Frage, wer dieses Fachgebiet tatsächlich beherrscht. Und schließlich, ob die Auflösung isoliert betrachtet werden sollte oder ob sie der richtige Moment ist, die Struktur gleich auf die nächste Generation auszurichten.
Maßnahme
Wir haben einen Steuerberater aus unserem Netzwerk eingebunden, der genau auf Gestaltung und Umstrukturierung spezialisiert ist. Er kommt ursprünglich aus einer der führenden deutschen Steuerrechtskanzleien, also aus dem Umfeld, in dem Gestaltungsfragen in einer Größenordnung bearbeitet werden, die ein mittelständischer Betrieb normalerweise nie zu Gesicht bekommt. Genau diese Erfahrung fehlte in den vier Auskünften, die die Mandantin bis dahin bekommen hatte.
Daraus wurden drei Stränge statt einem.
Erstens die Auflösung der Betriebsaufspaltung. Der Wunsch der Mandantin, jetzt mit dem passenden Fachmann statt mit vier Meinungen.
Zweitens eine Familienholding. Gemeinsam mit dem Steuerberater haben wir ein Konzept für die langfristige, steueroptimierte Nachfolge entwickelt. Wer eine bestehende Struktur ohnehin auflöst, sollte die neue gleich richtig bauen. Ein zweiter Umbau in fünf Jahren kostet ein Vielfaches.
Drittens eine Investmentstrategie. Mit unserem Team aus Finanzberatern haben wir parallel eine Strategie für langfristiges Investment und einen optimalen ROI entwickelt. Eine Holding ist eine Hülle. Was darin passiert, entscheidet über das Ergebnis.
Warum das nur mit Projektleitung geht
Steuerberatung und Finanzberatung dürfen nicht aus einer Hand kommen. Ein Steuerberater darf nicht zugleich Finanzanlagen vermitteln, und ein Finanzberater darf nicht steuerlich beraten. Das ist keine Marktgewohnheit, sondern berufsrechtlich vorgegeben.
Für den Unternehmer bedeutet das in der Praxis: Er bekommt zwei Beratungen, die nebeneinander laufen und nicht miteinander sprechen. Der Steuerberater kennt die Anlagestrategie nicht, der Finanzberater kennt die Struktur nicht. Die Lücke dazwischen trägt der Mandant selbst, und genau in dieser Lücke entstehen die teuren Fehler.
Diesen Platz füllen wir. Wir beraten weder steuerlich noch finanziell. Wir führen das Projekt. Wir bringen beide Seiten an einen Tisch, sorgen dafür, dass die Holdingstruktur zur Anlagestrategie passt und die Anlagestrategie zur Struktur, und behalten die Nachfolge als Ziel im Blick.
Deshalb kann diese Kombination aus Steuer- und Finanzberatung überhaupt geliefert werden. Nicht weil wir beides dürfen, sondern weil wir keines von beidem sind.
Wirtschaftlicher Vorteil
Weil wir die gesamte Vorarbeit übernommen haben, wurde der teure Stundensatz nur noch für das eingesetzt, wofür man ihn braucht: die fachliche Entscheidung. Sachverhalt aufbereiten, Unterlagen strukturieren, Fragen vorformulieren, das läuft über uns.
| Position | Stunden | Stundensatz | Kosten |
|---|---|---|---|
| Vorarbeit und Projektleitung durch APEX | 17,5 | 120 Euro | 2.100 Euro |
| Spezialist, fachliche Bearbeitung | 8 | 350 Euro | 2.800 Euro |
| Gesamt | 25,5 | 4.900 Euro |
Der Stundensatz des Spezialisten liegt bei 350 Euro, also fast beim Doppelten des bisherigen Beraters. Durch die Arbeitsteilung brauchte er trotzdem nur acht Stunden.
In diesen 4.900 Euro steckt das komplette Mandat: die Auflösung der Betriebsaufspaltung, das Konzept für die Familienholding und die Investmentstrategie.
Zum Vergleich: Der bisherige Steuerberater hatte 24 bis 32 Stunden zu 185 Euro veranschlagt, also 4.440 bis 5.920 Euro. Und zwar allein für die Auflösung. Ohne Holdingkonzept, ohne Nachfolgeplanung, ohne Investmentstrategie und ohne die Spezialisierung, auf die es bei dieser Gestaltung ankommt.
Beispielrechnung auf Basis eines realen Mandats. Ergebnisse hängen von Ausgangslage, Volumen und Marktbedingungen ab.
Für wen dieser Fall typisch ist
Für Unternehmer mit einem Thema, das über das Tagesgeschäft hinausgeht: Rechtsformwechsel, Betriebsaufspaltung, Nachfolge, Umstrukturierung.
Wer in dieser Lage mehrere Steuerberater fragt, bekommt selten Klarheit, sondern meistens noch mehr Meinungen. Der Ausweg ist nicht die vierte Meinung, sondern die richtige Spezialisierung.
Und wer an Nachfolge denkt, braucht beides: die steuerliche Struktur und eine Strategie für das Vermögen darin. Beide Seiten dürfen nicht von derselben Person kommen. Jemanden zu haben, der sie zusammenführt, ist deshalb kein Luxus, sondern die Voraussetzung dafür, dass am Ende ein Konzept steht statt zweier Teillösungen.
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